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Anwaltlicher Forderungseinzug (Inkasso) - Was sind die Vorteile für Sie als Arzt?

    • Zeitersparnis: Selbst Forderungen nach GOÄ einzuziehen ist für einen Arzt bzw. Zahnarzt unrentabel.
    • Rechtssicherheit und Kompetenz: Der dafür ausgebildete Anwalt kümmert sich um alle Punkte (Fälligkeit, Verjährung, Fristen etc.)
    • Niedrige Gebühren: Die anwaltliche Geltendmachung einer Forderung von bis zu 1.000,00 Euro kostet 147,56 Euro inkl. 19 % MWSt. Diese Kosten können vom Gegner ersetzt verlangt werden; die Kosten einer vom Arzt selbst durchgeführten Geltendmachung dagegen nicht.

Wie läuft das Verfahren beim Forderungseinzug ab?

In der ersten Stufe wird die Forderung anwaltlich geltend gemacht. Ist dies nicht erfolgreich, schließt sich in der zweiten Stufe ein Mahnverfahren an. Zahlt der Schuldner auch darauf hin nicht, kommt es in der dritten Stufe zu einer Geltendmachung der Forderung vor Gericht mit dem Ziel, ein Urteil als vollstreckbaren Titel zu erwirken. In der vierten und letzten Stufe vollstreckt der Anwalt für den Gläubiger die Forderung gegen den Schuldner, soweit der Schuldner nicht auf Grund des Urteils von sich aus zahlt.

Warum kein Inkassobüro beauftragen?

    • Kostenersparnis: Inkassobüros können nicht vor Gericht klagen, ein Anwalt kann dies sehr wohl. Zahlt also der Schuldner trotz Inkasso nicht, muss der Gläubiger so oder so einen Anwalt beauftragen und weitere Kosten verursachen. Die Kosten für das Inkassobüro sind verschenkt und lassen sich oftmals auch nicht im Nachhinein beim Schuldner zurückholen, weil die Zivilgerichte die Kosten für ein Inkassobüro oftmals als nicht erforderlich ansehen. Dagegen muss der Schuldner die Kosten eines Anwaltes bei Verzug bezahlen.
    • Einfaches Verfahren: Anders als beim Inkassobüro müssen Sie die Forderung weder an den Anwalt abtreten (und damit ausbuchen) noch müssen Sie den Anwalt prozentual an der Forderung beteiligen.
    • Vorgehen mit Fingerspitzengefühl: Als Arzt haben Sie einen guten Ruf gegenüber Ihrem Patienten zu verlieren. Privatpatienten sind das Kapital jeder Praxis. Ein Anwalt kann mit flexiblen Methoden vorgehen, während Inkassobüros häufig standardisiert mahnen und sogleich mit Klagen drohen.   
    • Effektivität: Anwaltsschreiben machen beim Schuldner in der Regel einen größeren Eindruck als Schreiben eines Inkassobüros

Wenn Sie Interesse haben, rufen Sie einfach an - gerne erläutern wir Ihnen das Verfahren. Zur Geltendmachung einer Forderung müssen Sie dann nur das pdf16 Inkassoformularausfüllen und an die Kanzlei senden. Um alles weitere kümmern wir uns.  

Und zuletzt ein Praxishinweis zur Kostenersparnis:

Weisen Sie Ihre Patienten in Ihren Rechnungen schriftlich und in Fettdruck auf § 286 Absatz 3 BGB hin, nämlich dass der Patient 30 Tage nach Erhalt der Rechnung in Verzug kommt. Nach Ablauf der 30 Tage beauftragen Sie die Kanzlei und der Patient muss Ihnen unsere Anwaltskosten als sogenannten Verzugsschaden bezahlen. Dieser Schaden kann unproblematisch mit eingeklagt werden und wird von den Gerichten - anders als Kosten für ein Inkassobüro - auch unproblematisch anerkannt.